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	<title>Courage &#8211; Never give up!</title>
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		<title>Dreierlei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 22:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[03. Dezember 2023 Dreierlei Mut.Habe so viel geschrieben…über Mut.Eine ganze Webside gestaltet…über Mut. Weil ich wusste, dass ich so viel Mut brauchen würde.Für diese Krankheit, die sich trotz ihrer Seltenheit so plötzlich Bahn brach in meinem Körper.Er würde nicht einfach so heilen. Es würde dauern.  „Mein“ Leben, dass sich so schön gestaltete, würde so nicht weiter fließen. All&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/dreierlei/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Dreierlei</span></a>]]></description>
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<p>03. Dezember 2023</p>



<h1 class="wp-block-heading">Dreierlei</h1>



<p>Mut.<br>Habe so viel geschrieben…über Mut.<br>Eine ganze Webside gestaltet…über Mut.</p>



<p>Weil ich wusste, dass ich so viel Mut brauchen würde.<br>Für diese Krankheit, die sich trotz ihrer Seltenheit so plötzlich Bahn brach in meinem Körper.<br>Er würde nicht einfach so heilen. <br>Es würde dauern. </p>



<p>„Mein“ Leben, dass sich so schön gestaltete, würde so nicht weiter fließen. <br>All die traumhaften Pläne für morgen und das „Übermorgen“ flossen einfach so fort.<br>Schmerzen, überall, körperlich, „seelisch“. <br>Ich hatte und habe so viel Angst vor all dem. <br>Brauchte und brauche so viel Mut für all das.</p>



<p>So fing ich an, mich zu zeigen. <br>Der erste Mut. <br>Will ich mich doch immer nur ins Außen wagen, wenn ich mich kraftvoll und „gesund“  fühle.<br>Mich innerlich krank und schwach zu zeigen…hatte ich mich nicht oft getraut.<br>So entstand mein Blog. <br>Aus Angst. Mit Mut.</p>



<p>Das war der Anfang. </p>



<p>Das weiß ich jetzt.</p>



<p>Als es Zeit wurde für den zweiten Mut, traute ich mich nicht….<br>….und begann tapfer zu werden.<br>Tapfer habe ich die letzten Monate ausgehalten. <br>All die Schmerzen. Das Ausgeliefert sein. Das Leben im Liegen auf 2 1/2 Quadratmetern. <br>Doch tapfer sein heißt tragen, ertragen, aushalten, halten…was eigentlich viel zu schwer zum Halten ist. <br>Und das….das kann man nur begrenzt.</p>



<p>Und wenn dann das Tapfer-sein zerbricht, ertrinkt man in den einbrechenden Fluten der Verzweiflung.</p>



<p>Das weiß ich jetzt.</p>



<p>Es geht nicht mehr ums Aushalten. Dafür ist das alles viel zu schwer.&nbsp;</p>



<p>Es braucht jetzt den zweiten Mut. <br>Das Annehmen. <br>Dieser Krankheit. <br>Ihr ins Gesicht zu blicken und Ja zu sagen.<br>Sie zu akzeptieren….. mit all ihren Schmerzen und Folgen…<br>..die sie hat und noch haben wird. </p>



<p>Ich habe große Angst. <br>Doch ohne Angst auch kein Mut.</p>



<p>Das weiß ich jetzt.</p>



<p>So bin ich nun dabei mit dieser Angst <br>all meinen Mut zusammen zu sammeln, <br>um Ja zu sagen. <br>Zu dieser meiner neuen Lebenswirklichkeit, <br>die so ungeheuerlich ungewiß ist. </p>



<p>In dem Wissen, <br>dass ich danach <br>zur rechten Zeit <br>noch den dritten Mut finden muß.<br>Das Freundschaft-Frieden-Schließen.</p>
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		<title>Verbunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 16:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[29. November.2023 Verbunden Es fällt so schwer…..Es auszuhalten. Das Nur-Liegen, all die Schmerzen, das Warten.&#160;Das Leben in einer bizarren Wirklichkeitsblase, 2 einhalb Quadratmeter groß. Es fällt so schwer…..Es aufrechtzuerhalten. Die Hoffnung, den Mut. Die Freundschaften, den Kontakt, das Schreiben. Was soll ich antworten auf all die liebevollen Fragen, die per Telefon, WhatsApp und Mails an&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/verbunden/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Verbunden</span></a>]]></description>
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<p>29. November.2023</p>



<h1 class="wp-block-heading">Verbunden</h1>



<p>Es fällt so schwer…..<br>Es auszuhalten. Das Nur-Liegen, all die Schmerzen, das Warten.&nbsp;<br>Das Leben in einer bizarren Wirklichkeitsblase, 2 einhalb Quadratmeter groß.</p>



<p>Es fällt so schwer…..<br>Es aufrechtzuerhalten. Die Hoffnung, den Mut. Die Freundschaften, den Kontakt, das Schreiben.</p>



<p>Was soll ich antworten auf all die liebevollen Fragen, die per Telefon, WhatsApp und Mails an meiner Wirklichkeitsblase klopfen.</p>



<p>Die Zeit verrinnt ohne dass ich es fühlen kann.&nbsp;<br>Das Leben zerrinnt ohne dass wirklich etwas passiert…<br>.. und nichts hält es auf.</p>



<p>Ich habe keine Worte. mehr.<br>Ich schaue nur noch zu.<br>Sprachlos.&nbsp;<br>Verharrend in einer Starre, die so streng ist, dass sie fast alles abschnürt.</p>



<p>Und doch bin ich irgendwie noch da.&nbsp;<br>Im Schutz meiner Blase glimmt ein Funken Hoffnung.<br>Und Wärme. Die Liebe und die Dankbarkeit für all die liebevollen Menschen, die ich meine Freunde nenne.</p>



<p>……auch wenn ich keine AntWorten senden kann.</p>



<p>&#8222;Vorübergehend&#8220; ist das, was mich hält.</p>
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		<title>Warten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 11:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[15. Oktober 2023&#160; Warten Vielleicht haben einige von Euch gewarten, auf einen neuen Beitrag in diesem Blog,doch es gibt schwerlich etwas zu erzählen.Ich kann zurzeit nicht erzählen.Ich warte. Ich warte und versuche in diesem Warten irgendwie zu leben.Liegend im Bett, versuchend die Schmerzen in Schach zu halten.Wartend auf die OP am 27.Dezember.  Bin in meinen&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/warten/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Warten</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>15. Oktober 2023&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">Warten</h1>



<p>Vielleicht haben einige von Euch gewarten, auf einen neuen Beitrag in diesem Blog,<br>doch es gibt schwerlich etwas zu erzählen.<br>Ich kann zurzeit nicht erzählen.<br>Ich warte. Ich warte und versuche in diesem Warten irgendwie zu leben.<br>Liegend im Bett, versuchend die Schmerzen in Schach zu halten.<br>Wartend auf die OP am 27.Dezember.  <br>Bin in meinen Kokon gekrochen und versuche wartend zu (über-)leben, mit Praxis und Studium. Das hilft&#8230;<br>So kann ich zurzeit nicht erzählen. </p>



<p>Doch Eines, Schönes, Weises, das möchte ich mit Euch teilen.<br>Es gibt noch ein anderes Warten, ein weises Warten. <br>Beschrieben von Miriam-Rose Ungunmerr-Baumann, einer Künstlerin, Lehrerin, Aktivistin, einer australischen Ureinwohnerin:</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>&#8222;My people are not threatened by silence. They are completely at home in it. They have lived for thousands of years with Nature’s quietness. My people today recognise and experience in this quietness the great Life-Giving Spirit, the Father of us all. It is easy for me to experience God’s presence. When I am out hunting, when I am in the bush, among the trees, on a hill or by a billabong; these are the times when I can simply be in God’s presence. My people have been so aware of Nature. It is natural that we will feel close to the Creator. Our Aboriginal culture has taught us to be still and to wait. We do not try to hurry things up. We let them follow their natural course – like the seasons. We watch the moon in each of its phases. We wait for the rain to fill our rivers and water the thirsty earth…<br>When twilight comes, we prepare for the night. At dawn we rise with the sun.<br>We watch the bush foods and wait for them to ripen before we gather them. We wait for our young people as they grow, stage by stage, through their initiation ceremonies. When a relation dies, we wait a long time with the sorrow. We own our grief and allow it to heal slowly.<br>We wait for the right time for our ceremonies and our meetings. The right people must be present. Everything must be done in the proper way. Careful preparations must be made. We don’t mind waiting, because we want things to be done with care.<br>We don’t like to hurry. There is nothing more important than what we are attending to. There is nothing more urgent that we must hurry away for.<br>We wait on God, too. His time is the right time. We wait for him to make his word clear to us. We don’t worry. We know that in time and in the spirit of dadirri (that deep listening and quiet stillness) his way will be clear.<br>We are river people. We cannot hurry the river. We have to move with its current and understand its ways.<br>We hope that the people of Australia will wait. Not so much waiting for us – to catch up – but waiting with us, as we find our place in this world.<br>If you stay closely united, you are like a tree, standing in the middle of a bushfire sweeping through the timber. The leaves are scorched and the tough bark is scarred and burnt; but inside the tree the sap is still flowing, and under the ground the roots are still strong. Like that tree, you have endured the flames, and you still have the power to be reborn.<br>Our culture is different. We are asking our fellow Australians to take time to know us; to be still and to listen to us.&#8220;<br></p>
</blockquote>



<p>Vielleicht gelingt es mir ja wie dem Baum im Buschfeuer: &#8222;like a tree, standing in the middle of a bushfire sweeping through the timber. The leaves are scorched and the tough bark is scarred and burnt; but inside the tree the sap is still flowing, and under the ground the roots are still strong. Like that tree, you have endured the flames, and you still have the power to be reborn.&#8220;</p>
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		<title>Irre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2023 16:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[31. August 2023 Irre Kennt Ihr das?„Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“  Die unter uns, die noch mit Grimms Märchen aufgewachsen sind, bestimmt. Wann immer sich in meinem Leben die Wahrheit dieses zitierten Spruches offenbarte, war ich glücklich &#8211; und dankbar. Dinge und Menschen offenbaren sich anläßlich mancher Ereignisse und vor allem all die&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/irre/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Irre</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>31. August 2023</p>



<h1 class="wp-block-heading">Irre</h1>



<p>Kennt Ihr das?<br>„Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“  <br>Die unter uns, die noch mit Grimms Märchen aufgewachsen sind, bestimmt. <br>Wann immer sich in meinem Leben die Wahrheit dieses zitierten Spruches offenbarte, war ich glücklich &#8211; und dankbar.</p>



<p>Dinge und Menschen offenbaren sich anläßlich mancher Ereignisse und vor allem all die falschen Vorstellungen und Illusionen, die wir in unserem Leben installiert haben.  <br>Wenn dann das Leben einen Sturm oder, wenn wir sehr „stubborn“ waren, eine Sturmflut durch unsere Konstruktionen fegen und fluten läßt, bleibt nicht alles stehen.  </p>



<p>Falsche Vorstellungen, die nur noch leere Hüllen sind,<br>lang Überholtes, das gar nicht mehr lebt,  <br>Eingefahrenes, das, bar unserer Aufmerksamkeit, nur noch im Hamsterrad vor sich her rattert.<br> All das verschwindet wie von märchenhafter Zauberhand ins Kröpfchen.  <br>All das, was stimmig, echt und „wahrhaftig“ ist, findet sich im Töpfchen wieder.</p>



<p>Ein großer Haus- und „Seelen“putz, der alles nach Befreiung und Klarheit duften läßt. <br>Das gefällt mir &#8211; frei und klar.<br>Dankbar und beschwingt richtete ich mich tanzend neu ein.</p>



<p>Doch<br>Diesmal ist es anders.<br>Diesmal tut es weh. <br>Der Schmerz ist so immens.<br>Gnädig, aber bestimmt, reißt das Leben mir mit einer Sturmflut weg, was mein Herz mit all seiner Kraft festhalten will.<br>Kopf unter Wasser, die Fetzen der Hülle in meinen Händen haltend, versuche ich wie irre diese falsche Vorstellung, die mein Wunschdenken nährte, wieder zusammen zu kleben, während die Königin der Illusion um mich herum tanzt und kreist und mich mit ihren mitleidigen Augen spöttisch anglotzt.<br><br>So entgleitet langsam meinen Händen, was es gar nicht mehr gibt.</p>



<p>Prustend versuche ich nicht unterzugehen.M<br>ein Herz schaut zu und weint Wasserfälle.</p>



<p>Hinten, in einer hellen Ecke, steht mein Verstand und schaut sich kopfschüttelnd das Spektakel an. „Irre!“, denkt er, „ hoffentlich läßt sie bald los“!.</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size">Voller Liebe und Mitgefühl sieht die Weisheit und wünscht:<br>„Möge sie keine neuen Illusionen erschaffen, sondern alles so sehen wie es wirklich ist!“</p>
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		<title>Wesentlich</title>
		<link>https://www.courage-nevergiveup.de/blog/wesentlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 12:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[15. August 2023 Wesentlich Da ich meine Zeit meist im Liegen verbringe, ist mein Laptop eines meiner  elementaren Fenster zur Welt geworden und ich mag mir es gar nicht mehr ohne „ihn“ vorstellen. (Bin schon kurz davor, ihm einen Namen zu geben.) Als ich heute so im Internet spazieren ging, begegnete mir ein Zitat von&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/wesentlich/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wesentlich</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>15. August 2023</p>



<h1 class="wp-block-heading">Wesentlich</h1>



<p>Da ich meine Zeit meist im Liegen verbringe, ist mein Laptop eines meiner  elementaren Fenster zur Welt geworden und ich mag mir es gar nicht mehr ohne „ihn“ vorstellen. (Bin schon kurz davor, ihm einen Namen zu geben.) </p>



<p>Als ich heute so im Internet spazieren ging, begegnete mir ein Zitat von Charles Bukowski:</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>„Wir werden alle sterben, jeder von uns, was für ein Zirkus! Das alleine sollte uns dazu bringen, uns zu lieben, aber das tut es nicht. Wir werden terrorisiert von Kleinigkeiten, zerfressen von gar nichts.“</p>
</blockquote>



<p>harles Bukowski ist dafür bekannt, sich sehr direkt und derb auszudrücken.<br>Andere hätten vielleicht nicht die Worte „terrorisiert“ und „zerfressen“ gewählt. Gewöhnlich wählen wir meist sanftere, vermeintlich geschicktere Worte, um nicht zu verschrecken, wenn wir denn in uns einen Hauch von Wahrheit finden und ihn verkünden möchten.<br>Unverbrämte Direktheit trifft meist den &#8222;wunden Punkt&#8220; und gewährt uns kaum Ausflüchte.<br>Und wenn sie dann in uns auf ein Stück Wahrheit trifft, dass wir so tief verborgen halten, dass wir schon gar nicht mehr wissen, dass es da ist, reagieren wir häufig mit einer uns eigenen Variante von Abwehrverhalten.<br>Zumindest habe ich dies bei mir entdeckt und da ich kein einzigartiger Sonderfall in der Menschheitsgeschichte bin, nehme ich an, uns geht es &#8222;m.o.w&#8220; allen so. </p>



<p>Heute bin ich nicht geflohen!<br>Mein &#8222;Wirkungskreis&#8220; ist ja umständehalber ein wenig eingeschränkt und so auch die Möglichkeiten &#8222;Kleinigkeiten&#8220; anzuhäufen. Und je weniger Haufen, desto freier die Sicht. &nbsp;Folglich habe ich heute nicht wie gewohnt dem Satz nur ein vorübergehendes Ja geschenkt und bin dann weiter geschritten.<br>Heute habe ich ihn nicht nur in mein intellektuelles Repertoir einsortiert, um damit irgendwann einmal anzugeben. <br><br>Heute habe ich innegehalten und mein Herz den Satz fühlen lassen. <br>Und da kam ein tiefes, erleichtert seufzendes JA! GENAU!<br>In der Erleichterung lag Freude und das Bestreben, nicht wieder zu vergessen.<br>In dem Seufzen lag sanfte Wut und Trauer.<br><br>Traurig und wütend, weil wir nicht schon als Kinder lernen, was wirklich wichtig ist in unserem Menschenleben.<br>Traurig und wütend, dass wir eine Gesellschaft erschaffen haben, die den Kleinigkeiten mächtige Tempel und Throne erbaut.<br>Eine Gesellschaft, in der wir uns Glück verkaufen wollen, uns jedoch durch Werbung für Erfindungen immer größerer Absurditäten in die totale Irre führen. <br>Eine Gesellschaft, in der wir den Konkurrenzgedanken stets durch Bestätigung nähren, während wir den Gemeinschaftssinn lediglich gönnerhaft belächeln.&nbsp;<br>Eine Gesellschaft, in der wir uns drängen, stets nach außen zu schauen, statt nach innen zu sehen.</p>



<p>Warum ernten und verteilen wir so viel Anerkennung, wenn wir unsere kostbare Lebenszeit von&nbsp;so viel Nichtigkeiten und Unwesentlichem zerfressen lassen&nbsp;…… &nbsp;?&nbsp;</p>



<p>Ich glaube, in den direkten Worten von Charles Bukowski steckt auch ein Teil seiner Wut und Trauer.  </p>



<p>Und Wahrheit.</p>



<p>Und nun?</p>



<p>Mein Handeln von meinem Herzen leiten lassen&#8230;&#8230; <br>&#8230;.das klingt so leicht&#8230;. doch unsere Gewohnheiten erschaffen die größten Haufen mit, die uns nicht nur die Sicht versperren, sondern auch den Weg.</p>



<p>Doch es gibt die&nbsp;Achtsamkeit, die unsere beste Freundin ist. Nicht nur, weil sie es vermag die Haufen aufzulösen&#8230;. .&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Mögen wir trotz aller selbst geschaffenen Widrigkeiten lernen, unser Leben achtsam auf das auszurichten, was wirklich wichtig und bedeutsam ist! </p>
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		<title>Entschlossen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 15:48:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[08. August 2023 Entschlossen Dzongsar Khyentse Rinpoche empfiehlt in seinem Buch&#160;„Leben ist Sterben“&#160;jeden Tag mindestens dreimal zu sich selbst zu sagen: „Alles was ich sehe ist eine Illusion“,„Alles was ich wahrnehme ist wie in einem Traum“. Damit habe ich vor ein paar Tagen begonnen. Und vor zwei Tagen habe ich beschlossen: Keine Angst mehr Keine&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/entschlossen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Entschlossen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>08. August 2023</p>



<h1 class="wp-block-heading">Entschlossen</h1>



<p>Dzongsar Khyentse Rinpoche empfiehlt in seinem Buch&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.manjughosha.de/" target="_blank">„Leben ist Sterben“</a>&nbsp;jeden Tag mindestens dreimal zu sich selbst zu sagen: <br>„Alles was ich sehe ist eine Illusion“,<br>„Alles was ich wahrnehme ist wie in einem Traum“. <br>Damit habe ich vor ein paar Tagen begonnen. <br>Und vor zwei Tagen habe ich beschlossen:</p>



<p>Keine Angst mehr</p>



<p>Keine Angst mehr vor den Schmerzen. <br>Keine Angst mehr für mich einzustehen.<br>Keine Angst mehr, ich selbst zu sein, wer/was das auch immer sein mag.<br>Keine Angst mehr vor meiner eigenen Kraft.<br>Keine Angst mehr, für meine wahren Bedürfnisse einzustehen.<br>Keine Angst mehr mich zu zeigen.&nbsp;<br>Keine Angst mehr anzuecken.<br>Keine Angst mehr, mein eigener&nbsp;Maßstab zu sein.<br>Keine Angst mehr, nicht gemocht zu werden.<br>Keine Angst mehr nein zu sagen.<br>Keine Angst mehr zu wenig zu haben.<br>Keine Angst mehr, nicht sicher zu sein.</p>



<p>Ein großes Vorhaben, ich weiß!</p>



<p>Doch ich werde auch getragen von der Freude auf das was kommen mag,<br>wenn ich meinem roten Faden wieder folge&#8230;.das hilft!<br>Und von Freunden, die immer da zu sein scheinen&#8230;.das hilft!<br>Es fühlt sich ein bißchen an wie Laufen lernen.</p>



<p>Wie sagt die Münchnerin: «Schaun mer mal, dann sehn mer scho»<br> Was auch immer geschieht,  <br>ich werde lieb zu mir sein.<br> Ich werde mich um mich kümmern.<br> Und keine Scheu mehr haben, einen Satz mit „Ich“ zu beginnen. </p>



<p>Denn schließlich ist das auch nur eine Illusion.</p>
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		<title>Versunken</title>
		<link>https://www.courage-nevergiveup.de/blog/versunken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 12:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[04. August 2023&#160; Versunken Meine Heilung dauert….und (fast)alle erzählen mir von der Geduld….bis endlich jemand sagte: „Geduld, das kannst Du nicht mehr hören, nicht wahr!“ Es war mein geliebter LG.Er weiß, dass Geduld meine Freundin ist, mein Mond in den Fischen lächelt in Haus 10.  Dann schaute plötzlich Hippokrates von Kos (Ἱπποκράτης ὁ Κῷος) vorbei und schenkte mir einer&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/versunken/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Versunken</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>04. August 2023&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">Versunken</h1>



<p>Meine Heilung dauert….und (fast)alle erzählen mir von der Geduld….bis endlich jemand sagte: „Geduld, das kannst Du nicht mehr hören, nicht wahr!“ Es war mein geliebter LG.<br>Er weiß, dass Geduld meine Freundin ist, mein Mond in den Fischen lächelt in Haus 10. </p>



<p>Dann schaute plötzlich Hippokrates von Kos (Ἱπποκράτης ὁ Κῷος) vorbei und schenkte mir einer seiner Erkenntnisse:</p>



<p><strong>„Bevor Du jemanden heilst, frag sie, ob sie bereit ist, die Dinge aufzugeben, die sie krank gemacht haben.“</strong></p>



<p>Kennt Ihr das? Dieses Gefühl, wenn Du auf etwas triffst, dass tief im Innern trifft und Du plötzlich einen Deiner blinden wunden Flecken spürst. <br>Aufgeben, loslassen &#8211; ja! Nur was genau?<br>Es dämmert so eine Ahnung &#8211; im Nebel schimmert etwas….</p>



<p>Warum warten wir oft so lange, bis wir uns auf die Suche nach den versunkenen Gebieten unseres Lebens machen. Wenn wir länger warten, als uns wohl tut, übernimmt unser Körper den Job, uns wach zu pfeifen. Nun gut, nicht jede von Euch wartet so lange wie ich…den Buddhas sei Dank.<br>Gleichwohl mir scheint, wir alle haben dieses kleine Atlantis, das wir versinken ließen&#8230; weil….?<br>Ja weil! Warum nur? Für was? Um zu …was?<br>Spielt versteckte Angst, scheinbarer Sicherheitsgewinn, falsche Anpassung, mangelnde Selbstliebe, schräger Fokus, verlorener Faden unerkannt, weil getarnt, auf der Bühne unseres Lebens mit? <br>Bestimmt!</p>



<p>Dann mache ich mich mal auf…in mein versunkenes Land, das im Nebel liegt, den ich wohl selbst kreiert habe&#8230;.<br>Und wieder brauche ich Geduld &#8211; und Mut und (Selbst)Liebe.<br>Einer der wichtigsten Freunde, die man im Leben an seiner Seite haben kann, wie mir scheint…..<br>&#8230;..und ich habe noch eine Positiv-Landkarte mit, die mir helfen kann…</p>



<p>….vor einer Weile habe ich eine Liste begonnen, mit all den Dingen, die mich glücklich machen.</p>
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		<title>imprévu [ɛ͂pʀevy] SUBST m</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 18:27:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[01. August 2023&#160; imprévu [ɛ͂pʀevy] SUBST m Dieses Wort liebte ich, bevor ich wußte was es bedeutet.L’imprévu…es schwebt sanft durch den Raum wie eine Feder…L’imprévu……und dabei trägt es seine Bedeutung in einer so sanften und behutsamen Weise, als ob es wüßte, dass es uns so schwer fällt, das anzunehmen, an was es uns erinnern will.L`imprévu….das&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/imprevu-%c9%9b%cd%82p%ca%80evy-subst-m/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">imprévu [ɛ͂pʀevy] SUBST m</span></a>]]></description>
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<p>01. August 2023&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">imprévu [ɛ͂pʀevy] SUBST m</h1>



<p>Dieses Wort liebte ich, bevor ich wußte was es bedeutet.<br>L’imprévu…es schwebt sanft durch den Raum wie eine Feder…<br>L’imprévu……und dabei trägt es seine Bedeutung in einer so sanften und behutsamen Weise, als ob es wüßte, dass es uns so schwer fällt, das anzunehmen, an was es uns erinnern will.<br>L`imprévu….das Unvorhergesehene.</p>



<p>Unvorhergesehenes mögen wir in der Regel nicht so gerne, nicht wahr?<br>Meist fühlen wir uns doch sicherer, wenn die Dinge, hübsch geplant und organisiert,<br>auch so eintreffen wie von uns vorhergedacht.</p>



<p>Meiner Beobachtung nach gibt es kleine und große Imprévus.<br> Letztere geschehen nicht so häufig wie die kleinen.<br>Doch wenn sie erscheinen, dann mit großem Getöse und Tamtam. Wobei ich den Verdacht hege, dass das Getöse und Tamtam von uns kommt, sozusagen die akkustische Begleiterscheinung unserer Widerstände.</p>



<p>Denn auch die großen Imprévus schweben behutsam&nbsp;und sanft. Indes sind ihre Auswirkungen unübersehbar. Sie lösen unsere geplanten&nbsp;und organisierten Vorhaben ins Nichts auf. Wir können nicht so tun, als gäbe es sie nicht.</p>



<p>Was uns&nbsp;mit kleinen Imprévus viel leichter fällt. Um noch im Plan zu bleiben, wenn sie geschehen, machen wir etwas, das wir &#8218;improvisieren&#8216; nennen.&nbsp;</p>



<p>Doch meist erkennen wir die kleinen Imprévus gar nicht als solche. In der Regel&nbsp;personifizieren wir sie: Weil irgendjemand etwas getan oder nicht getan hat, wie von uns gewünscht oder erwartet, hat unser&nbsp;Plan nicht so funktioniert wie von uns so hübsch erdacht -&gt; Wir haben einen Verursacher definiert. Und das ist wichtig. Denn so können wir die Illusion der Planbarkeit aufrecht erhalten, was unabdingbar für unser Sicherheitsgefühl ist.&nbsp;</p>



<p>Wenn wir erkennen würden, dass es einer der vielen kleinen täglichen Imprévus ist, ja dann……</p>



<p>&#8230;.wenn wir keine Angst hätten, dann…..<br><br>würden wir vertrauensvoll mitfließen.&nbsp;</p>



<p>Und wir wären netter zueinander…. …wie ich darauf komme?&nbsp;</p>



<p>Ein kleines Beispiel:</p>



<p>Morgens beim Aufstehen. Wir steigen aus dem Bett und füseln nach unseren Hausschuhen. Wir erwarten, dass sie am Bett stehen. Schließlich haben wir sie ja beim Zubettgehen am Abend zuvor genau dort gelassen. Wenn nun aber in der Zwischenzeit unser Hund diese als Spielzeug genutzt hat &#8211; schließlich teilt er unser Konzept von „Hausschuh“ nicht- so haben wir den ersten „Error“ in unserem System. Je nach Charakter und Befindlichkeit wird unsere Reaktion ausfallen. Auf alle Fälle wären wir auf der Suche nach einem „Schuldigen“. Und ich schätze, es gibt eine große Anzahl unter uns, die über den Besuch einer Hundeschule nachdenken würde….</p>



<p>Wenn wir aber nicht nach dem &#8222;einen Verursachendem&#8220; suchen würden, sondern das kleine Imprévu einfach erkennen und annehmen….<br><br>&#8230;.würden wir wahrscheinlich lächelnd und barfuß unseren Hund streicheln.</p>
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		<title>Untrennbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 21:19:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[24. Juli 2023&#160; Untrennbar Auf dem buddhistischen Pfad sagen wir, dass wir niemals vom Lama getrennt sind und dass er sich auf vielfältigste Weise manifestiert. Diese Untrennbarkeit zu verwirklichen, gelingt mir nur sehr sehr selten. Doch seine Manifestationen scheinen mich zu umhüllen. Vielleicht ist diese Krankheit ja auch eine. Aber wer weiß? Vielleicht ist das&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/untrennbar/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Untrennbar</span></a>]]></description>
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<p>24. Juli 2023&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">Untrennbar</h1>


<figure class="wp-block-post-featured-image"><img fetchpriority="high" width="2000" height="1500" src="https://www.courage-nevergiveup.de/wp-content/uploads/2023/07/Nachttisch.jpeg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" style="object-fit:cover;" srcset="https://www.courage-nevergiveup.de/wp-content/uploads/2023/07/Nachttisch.jpeg 2000w, https://www.courage-nevergiveup.de/wp-content/uploads/2023/07/Nachttisch-300x225.jpeg 300w, https://www.courage-nevergiveup.de/wp-content/uploads/2023/07/Nachttisch-1024x768.jpeg 1024w, https://www.courage-nevergiveup.de/wp-content/uploads/2023/07/Nachttisch-768x576.jpeg 768w, https://www.courage-nevergiveup.de/wp-content/uploads/2023/07/Nachttisch-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></figure>


<p><br>Auf dem buddhistischen Pfad sagen wir, dass wir niemals vom Lama getrennt sind und dass er sich auf vielfältigste Weise manifestiert. Diese Untrennbarkeit zu verwirklichen, gelingt mir nur sehr sehr selten. Doch seine Manifestationen scheinen mich zu umhüllen. Vielleicht ist diese Krankheit ja auch eine. Aber wer weiß? Vielleicht ist das auch nur mein Wunschdenken, um der Monströsität dieser Krankheit etwas Positives, Heilsames abzugewinnen.&nbsp;</p>



<p>In den letzten Wochen wurde ich gewahr, wie viele liebe, gute und wunderbare Freund*innen mir so liebevoll helfen und mich durch diese Zeit tragen.&nbsp;Und mir wurde bewußt, dass sie schon die ganze Zeit da waren.&nbsp;Wieviele Menschen mir ihre Zuneigung schenken. Sie scheinen mir ganz sicher seine&nbsp;Manifestationen zu sein.</p>



<p>Heute Morgen,&nbsp;noch&nbsp;vor 8 Uhr,&nbsp;hatten sich schon gleich&nbsp;drei manifestiert.</p>



<p>Eine&nbsp;Freundin &nbsp;&#8211; &nbsp;die so plötzlich und doch so sanft in meinem Leben erschien. Auch (m)eine wunder-volle Homöopathin. Früh morgens, was jetzt wirklich nicht ihre Lieblingzeit ist, um sich der Welt zu öffnen &#8211; vor Tee und Kaffee! Doch sie antwortete auf meine hilferufende Textnachricht, als nichts mehr ging. Diagnose: Erstverschlimmerung. Also nicht schlimm! Kamillentee hilft &#8211; also trinken und warten!<br>Die Geheimnisse der/ihrer Homöopathie sind nahezu zauberhaft &#8211; genau wie sie. Ohne diese Freundin&nbsp;hätte ich so viel weniger Hoffnung auf Heilung. &nbsp;</p>



<p>Ein Freund &#8211; wir gehen schon so lange so verbunden durch dieses Leben und auf dem Pfad.&nbsp;Er ist mein Merlin, der in einer manchmal nebelverhangenden&nbsp;Burg wohnt, die ich immer finde, weil er sich finden lässt. Wohin ich eile, wenn ich hilflos den Sinn nicht finden kann. Heute am&nbsp;frühen Morgen erschien er als eine Einheit von Apollon und Hermes mit mutmachenden und verwegenen Ideen. Visionen sind seins.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Eine Freundin &#8211; mit der&nbsp;grandiosen Fähigkeit,&nbsp;die Quadratur des Kreises zu vollbringen, sobald sich praktische Probleme trauen, in ihrer Reichweite aufzutauchen. Diese&nbsp;scheinen sich einfach&nbsp;aufzulösen, sobald sie wirbelnd&nbsp;erscheint.&nbsp;Freudestrahlend und mit einer sicheren Selbstverständlichkeit verkündete&nbsp;sie heute Morgen, dass es ihr ein Leichtes gewesen sei: der sanfte&nbsp;Teppich für meine Etappen-Heimreise liege aus.</p>



<p>Ja &#8230;.und nun komme ich mir vor wie bei einer Oskar-Verleihung. Ihr versteht schon!</p>



<p>Aber ich&nbsp;teile ja gerade&nbsp;mit Euch nur den heutigen Morgen.<br><br>All die anderen wundervollen Freundinnen und Freunde werden hier noch erscheinen &#8211; früher oder später. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" consent-required="216" consent-by="services" consent-id="328"/></p>
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		<title>Strahlend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Courage - never give up!]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 21:17:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[23. Juli 2023&#160; Strahlend Eigentlich wollte ich heute etwas über Geduld und Zuversicht schreiben, die zwei Dinge, um die ich zurzeit wirklich arg&#160;ringe. Der Versuch mich mittels Intellekt aus der Gefühlsaffäre zu retten, indem ich&#160;die beiden Tugenden&#160;ethymologisch ergründe, in der Hoffnung etwas Erhellendes zu finden, um dann als &#8222;cérise sur le gateau&#8220; etwas Schlaues zu&#8230;&#160;<a href="https://www.courage-nevergiveup.de/blog/strahlend/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Strahlend</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>23. Juli 2023&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">Strahlend</h1>



<p>Eigentlich wollte ich heute etwas über Geduld und Zuversicht schreiben, die zwei Dinge, um die ich zurzeit wirklich arg&nbsp;ringe. Der Versuch mich mittels Intellekt aus der Gefühlsaffäre zu retten, indem ich&nbsp;die beiden Tugenden&nbsp;ethymologisch ergründe, in der Hoffnung etwas Erhellendes zu finden, um dann als &#8222;cérise sur le gateau&#8220; etwas Schlaues zu schreiben. Nü, dieses leicht arrogante bzw. schwer ignorante Vorhaben&nbsp;scheiterte,&nbsp;den Buddhas sei Dank.</p>



<p><br>Denn zuerst beschloß mein neues tägliches Tief, das normalerweise so 1-2h lang seinen Auftritt hat, heute als&nbsp;emotionaler&nbsp;Beinahe-Zusammenbruch aufzutreten, so dass nicht nur mein Intellekt völlig unter Wasser stand. Die Energie und Kraft entnahm es&nbsp;wohl aus meinem&nbsp;Atemübungen, die ich seit heute &#8222;regelmäßig&#8220; mache.</p>



<p>Da&nbsp;kam so plötzlich so vieles hoch. Tief aus dem Bauch strömte&nbsp;es an die Oberfläche und drohte mich wegzuschwemmen. Diese ohnmächtige Gefühl der Hilflosigkeit und das Gefühl, mich nicht genug um mich gekümmert zu haben, dass ich mich selbst irgendwo, irgendwann im Stich gelassen habe. Ich fühle mich so kraftlos, schwach, zerbrechlich, hilflos. Und unter all den Tränen, die lautlos über mein Gesicht rannen, schimmerte die Wut ganz sanft und vorsichtig durch, unsicher, ob ich es wagen würde sie zu erkennen. Viele meiner&nbsp;Tränen sind ihre Tarnung.&nbsp;<br>&nbsp;In dieser Not rief ich zwei meiner Freund*innen an, jede/r auf ihre/seine Weise so weise &#8211; und sie waren da -präsent- am Telefon und erinnerten mich: &#8222;Ich brauche jetzt nichts tun, erstmal &nbsp;wieder zur Freundin in die Wohnung, meine Heimreise werden schon die Freunde regeln, nein, Krankheit ist keine Strafe für Versäumtes&#8230;..Alles ist gut &#8211; ich brauche nichts zu tun -entspanne und fließe mit dem&nbsp;Nichtstun mit. Geduld.&#8220;&nbsp;</p>



<p>Dann wurde es erträglicher und nun versuche ich mich mit der Hilflosigkeit anzufreunden und mich im Vertrauen zu üben, dass sich alles fügt, irgendwie.<br>Nichtstun.</p>



<p>Doch eines: Ich habe bei meinem LG einen Boxsack bestellt, das bin ich der Wut schuldig, nach so vielen Jahren der Unterdrückung.&nbsp;</p>



<p>Und dann ist da noch Helga. Wir teilen uns das Zimmer in der Isar-Klinik.&nbsp;Heute sind&nbsp;wir uns näher gekommen. Fast berührt. Sie hat auch Schmerzen, doch&nbsp;nur ganz selten&nbsp;kommt kaum hörbar&nbsp;ein ganz leises, fast gehauchtes Stöhnen über ihre Lippen. Es strahlt&nbsp;fast stets&nbsp;ein warmes Lächeln aus ihrem Gesicht. Sie beklagt sich nie, nur manchmal sagt sie, dass der Tag mal wieder lang war &#8211; hier in der Klinik. Sie lebt allein und wartet geduldig und gelassen&nbsp;auf die direkt anschließende Reha, die noch in den Sternen wohnt. Ihre Augen blitzen vor Lebensfreude und freundlicher, gelassener Güte. Es ist ihre dritte OP an der Wirbelsäule und die rechte Schulter läßt sie ihren Arm kaum heben. Das lasse&nbsp;sie später machen. Erst mal der Rücken und die Reha. Als ich ihr sage, dass ich ihre so geduldige und lebensfreudeverströmende Ausstrahlung so bewundere, sagt sie: &#8222;Jo, mei!&#8220;und lächelt mich fast weise an.&nbsp;Dann&nbsp;beginnt sie zu erzählen: 40 Jahre lang hat sie ihren kranken Mann gepflegt. Das war nicht leicht, &#8222;aber wir haben immer zusammengehalten, das war das Wichtigste&#8220; , und ihre Augen strahlen noch mehr. Sie erzählt von ihrer großen Familie, Kinder, Enkel. Jetzt lebt sie alleine, doch sie werde oft besucht. Während sie das sagt, schimmert nur ganz leise&nbsp;ein Hauch von Traurigkeit in ihren Augen. Sie erzählt mir von ihrem&nbsp;Freundes-Stammtisch und ihre Augen blitzen und strahlen wieder laut. &nbsp;Den liebt sie sehr. Er war mal größer, aber Krankheit und Tod&#8230;. .Ich sage, dass ich sie für so sehr mutig und tapfer halte, wie gelassen sie mit ihren Schmerzen umgehe.</p>



<p>&nbsp;Ja, es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz, sagt sie und lacht. Der Körper wird halt alt. Aber das geht schon. Sie habe viel Geduld und dabei schaut sie fast andächtig aus dem Fenster, etwas&nbsp;betrachtend, das&nbsp;nur sie sieht. Geduld hilft, weil man ja oft&nbsp;nichts anderes machen kann, sagt sie. Nehmen wie es kommt, geduldig abwartend wie alles sich fügt oder sich auch anders fügt. Und während sie dabei&nbsp;lächelt, meine ich, einen kleinen Schalk hinter ihrem Nacken kurz hervor blitzen zu sehen. &nbsp;Das wird schon wieder, sagt sie zu mir, sie sind doch noch jung. Dabei fahren ihre Hände massierend über ihre&nbsp;Oberschenkel. Wahrscheinlich schmerzt es sie dort. Schauen&#8217;s, Sie könnten meine Tochter sein. Als ich lachend protestiere, dafür sei sie viel zu jung oder&nbsp;ich zu alt, lacht sie lauthals los&#8230;.Ich bin&nbsp;&nbsp;83 , sagt sie und freut sich. Aber zu lange will sie nicht machen. Einer ihrer Söhne spreche immer von 124, aber nein, lacht sie, ihre Mutter sei 95 geworden, das reiche.</p>



<p>Während ich das schreibe, ist es Nacht und ich höre sie im Schlaf sprechen, manchmal stöhnen, manchmal schnaufen.&nbsp;<br>Morgen früh wird sie wieder lächeln und gelassene Geduld und Lebensfreude ausstrahlen, die irgendwie&nbsp;ein bißchen&nbsp;ansteckend ist. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" consent-required="216" consent-by="services" consent-id="328"/></p>
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